Themen

Pseudomonas
Sehr geehrtes Expertenteam, wir würden Ihnen gerne zwei Alltagssituationen schildern, bei denen wir die Gefährdung, dass sich unsere Tochter den Pseudomonas "einfängt", nicht einschätzen können. 1. Wir haben eine weiterführende Schule besichtigt und im Foyer ein ca. 10 qm großes, offenes Wasserbecken aus Beton ohne Pflanzen, aber mit Fischen, entdeckt. In dieses Becken fällt Wasser aus einem Rohr (ca. 5 cm Durchmesser) aus ca. 50 cm Höhe. Darüber führt die Treppe ins erste Obergeschoss. Nun ist uns unklar, ob hier Aerosole entstehen, die für unsere Tochter gefährlich sein können. 2. Wir haben gelesen, dass man Whirlpools vermeiden sollte. Nun sind uns schon öfter Schwimmbäder begegnet, die größere Becken mit wärmerem Wasser als gewöhnlich mit Wasserdüsen oder Sprudelanlagen haben. Im klassischen Sinne kein Whirlpool, aber wärmer und mit Sprudelfunktion. 28 Grad scheint die normale Temperatur zu sein, z.B. im Sportbecken. Wie sieht es mit Sprudelbecken (30 Grad), Außenbecken (32 Grad) und Thermalbecken (34 Grad) jeweils mit Massagedüsen und Sprudeleinheiten aus? Sollten diese Becken auch vermieden werden? Vielen Dank für Ihre Mühe, wir sind oft verunsichert.
18.09.2017
Pseudomonas in Zisternen
In mehreren Antworten wird bestätigt, daß in Wasser aus Zisternen Pseudomonas mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auffindbar sind. Mit meinem Laienwissen zweifle ich das aus zweierlei Gründen an: 1) Die Bedingungen in Zisternen, die im Erdreich verbaut sind, unterscheiden sich im Wesentlichen nicht von Bedingungen die in allen andern Wasserspeichern des öffentlichen Wassernetzes herrschen (Temperatur / kein Licht). 2) In zwei Analysen von Wasser aus einem Wassertank der über Boden installiert ist konnten keine Pseudomonas nachgewiesen werden (selbst bei hoher Umgebungstemperatur) Warum gehen Experten dennoch davon aus, daß Zisternenwasser mit Pseudomonas kontaminiert ist? Herzlichen Dank für Ihre Antwort! Grüße S. O.
18.10.2017
CF/Höhenkrankheit
Frage an Prof. Dr. Rainald Fischer Lieber Prof. Dr. Fischer, ich würde gerne im Mai nächsten Jahres eine Reise nach Peru unternehmen und mich dabei auch einige Tage in größerer Höhe aufhalten. Der Ablauf der Reise mit Höhenmetern wäre wie folgt: Ausgangspunkt Meereshöhe 1. Tag: Abends Ankunft in Quito (2.850 m) 2. Tag: Nachts Weiterflug via Lima (0 m) nach Cusco (3.400 m), direkte Weiterfahrt (Pass bis 3.700 m) nach Ollantaytambo (2.800 m) 3. Tag: Ganztägig Ollantaytambo (2.800 m) 4. Tag: Vormittags Fahrt nach Aguas Calientes (2.040 m) 5. Tag: Morgens Fahrt nach Machu Picchu (2.400 - 2.720 m), Weiterfahrt nach Cusco (3.400 m) 6. Tag. Mittags Flug auf Meereshöhe Ich würde während der Reise keine körperlich anstrengenden Tätigkeiten ausüben und das Besichtigungsprogramm insgesamt sehr reduzieren. Wie bewerten Sie den Reiseverlauf in Bezug auf das Risiko der Höhenkrankheit bei vorhandener CF? Haben Sie Bedenken bzw. würden eher abraten? Im Internet liest man immer wieder, dass man die leichten Symptome wie Kopfschmerzen mit Schmerztabletten bekämpfen kann, aber auch lebensbedrohliche Ödeme entstehen können. Woran merkt man, bis zu welchem Punkt Schmerzmittel ausreichen und wann man absteigen muss? Würde ein Pulsoximeter hierüber Aufschluss geben? Wäre Diamox ratsam? Kurz zu mir: Bin weiblich, CF, 30 Jahre, FEV1 stabil bei 70%, mache viel Sport. Bin reiseerfahren, aber nicht höhenerfahren, war 3x für kurze Zeit (max. 2 Stunden) auf Höhen zwischen 3.000 und 3.200 m, dabei keinerlei Symptome außer stark reduzierter Kondition. Ganz herzlichen Dank für Ihre Hilfe! Viele Grüße V.
20.10.2017
Herauszögern eine Polypenentfernung
Ich habe öfter im Jahr (3-4 mal) eine Entzündung der Nasennebenhöhlen. Mein HNO hat mit eine Polypenentfernung empfohlen mit dem Hinweis, dass diese wieder kommen werden und ich mit der Entfernung zu lang wie möglich warten soll. Aktuell wird das Problem mit Mometason und bei Bedarf Antibiotika in Tablettenform behandelt. Jetzt habe ich vom Pari Sinus gelesen, der im Gegensatz zum Nasenspray auch die Nebenhöhlen erreicht. Wäre es möglich mit Hilfe eines passenden Medikaments und dem Pari Sinus eine Verkleinerung der Polypen zu erreichen und somit mehr Zeit bis zu einer unvermeidlichen Entfernung zu haben?
12.10.2017
Frage
Ich bin Physiotherapeutin und hab auch über den Muko e.V. den Mukoviszidose Therapeuten gemacht. Gleichzeitig bin ich eine Schwester einer Mukopatientin 19 Jahre, die bis vor einem Jahr immer im Raum Passau als Vorzeige-Muko galt. Nun ist sie in der letzten Lufu massiv abgefallen auf 46% Könnt ihr mir mir einem gezielten Audauertrainingsplan weiterhelfen? Evlt von einem Muko Sporttherapeuten erstellt? Weitere Möglichkeiten die Lufu wieder hoch zubekommen, mit relativ schnellen Erfolgserlebnis für die Patientin, da extrem psychisch belastet aktuell. Alles Liebe...
13.10.2017
Insulin oder Repaglinid ?
Hallo, Was sind die Vor- und Nachteile von Insulin? Was sind die Vor- und Nachteile von Repaglinide? Ist das Alter des Patienten wichtig bei der Auswahl von Insulin oder Repaglinide? Für einen 6-jährigen, nicht-diabetischen Patienten, für den das Gewicht überwacht wird, weil eine gewisse Stagnation der letzteren vor kurzem beobachtet wurde, was sind die Kriterien bei der Auswahl von Insulin? und was sind die Kriterien bei der Auswahl der Repaglinide? Vielen Dank im Voraus für Ihre Antworten. Mit freundlichen Grüßen.
13.09.2017
Trockensalzinhalation
Guten Tag! In einer Schulung haben wir das Trockensalzinhalations-Gerät der Firma Klafs (Microsalt) kennen gelernt. Laut Hersteller wurde es von Professor Rietmüller aus Tübingen an mehreren CF-Patienten getestet und weiter empfohlen. Gibt es Erfahrungen dazu, ob das Gerät zu Hause effektiv und sicher eingesetzt werden kann? Eine Frage ist, ob durch mögliche Salzablagerungen im Wohnraum und die hygroskopische Wirkung eventuell Schimmelpilzbildung gefördert werden könnte? Für wie effektiv halten Sie die Therapie und können Sie eine tägliche Anwendung empfehlen? Vielen Dank und freundliche Grüße!
25.09.2017
pseudomonas
bei meiner tochter 2 jahre wurde der pseudomonas festgestellt behandlung erfolgt mit inhalation von bramitob und gabe von ciproxin wie lange muss man bramitob inhalieren und ist dieses nicht erst ab 6 jahre
13.09.2017
Shisha Bar und Kiffen
Hallo Expertenrat, viele meiner Freunde gehen in Shishabars. Könnte mitrauchen gefährlich für mich sein? Ist ja eigentlich nur Wasserdampf und nur ein bisschen Tabak. Das ist doch bestimmt nicht so schlimm wie Zigarettenrauchen? Kiffen zum Beispiel soll ja auch die Atemwege entspannen. Ist Kiffen besser als Shisha? Danke. K.-A. 15 Muko
13.09.2017
Gentypisierung
Sehr geehrte Frau Dr. Frauke Stanke! Ganz herzlichen Dank für Ihre Ausführungen. Bei mir wurde mit 16 und mit 63 Jahren Schweißtests gemacht - beide positiv. Es wurden zwei Gen-Tests gemacht - der eine vor ca. 10 Jahren in Spanien, der andere 2012 in der Uniklinik Salzburg. Meine Ärztin ist ausschl. für CF-Erwachsene zuständig und sehr genau, da ich eben nicht wie eine CF-Kranke aussehe. Ich bin kugelrund und strahle Gesundheit aus. Doch bis auf die Pankreassuffizienz habe ich leider alle Merkmale der CF. Ich wurde am Darm operiert, die Galle wurde entnommen, später dann die Gallenwege von der Leber entfernt und diese direkt an den Dünndarm genäht. Dies war notwendig, da meine Leber ununterbrochen Steine produzierte. Eine Besserung ist schlagartig eingetreten, nachdem meine Ärztin mir Ursufalk verordnete. Soviel dazu, dass ich wirklich CF habe. Da auch mein Bruder mit 38 Jahren daran verstarb, dürfte jeder Zweifel behoben sein. Meine abschließende Frage: Mir ist bekannt, dass es unendlich viele Mutationsformen der CF gibt und viele noch nicht bekannt sind. Meinen Sie es würde sich für mich lohnen, in einigen Jahren noch einmal einen Gen-Test machen zu lassen? Auch dort gehen die Forschungen ja weiter. Ich danke Ihnen und Ihren Kollegen für die Einrichtung dieser Plattform und für Ihre Arbeit. Herzliche Grüße I.
17.09.2017
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