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Antibiotikatherapie
Hallo, anbei Info zu meinem Sohn 9 Jahre alt. Wir sind mit VOLLEM Vertrauen in Freiburg in Behandlung. Habe von diesem Rat erfahren und möchte gerne wenn möglich ein Feedback. Danke. Dennoch waren darin massenhaft säurefeste Stäbchen enthalten und auch die Flüssigkultur ist positiv. Das war bislang nicht der Fall.. Im endgültigen CT Befund steht: Kleinfleckige Verdichtungen in peribronchialem Verteilungsmuster/"tree in bud" Muster mit Betonung im rechten Oberlappen und im linken Unterlappen, primär als unspezifisch (post)entzündlich/im Sinne einer Bronchiolitis zu werten. Diese Veränderungen können u.a. auch durch M. abscessus verursacht werden. Ich möchte Ihnen daher doch mit noch mehr Nachdruck eine baldige Therapie empfehlen. Ich habe gestern nochmals mit unserem Infektiologen Herrn Prof. Hufnagel gesprochen, der bei seiner Empfehlung bleibt. Gerne können Sie sich auch in einem anderen Zentrum zu einer Zweitmeinung vorstellen. Da habe ich absolut kein Problem mit. Wichtig ist nur, dass bald eine Therapie begonnen wird, bevor sich die Mykobakterien immer weiter ausbreiten und Lungengewebe zerstören. Inhalieren ist leider keine Alternative. Es kämen in den ersten drei Monaten zum Einsatz: Imipenem (3x täglich) und Amikacin (1x täglich), beides über die Vene und Rifabutin (1x täglich) zum schlucken
12.07.2019
Darmkrebsvorsorge
Liebe Expertinnen und Experten, ich bin über 40 Jahre und habe CF. Wie oft sollten CFler zur Darmkrebsvorsoge gehen und wie sieht diese aus? Muss es eine Darmspiegelung sein? Ich frage, weil ich immer öfter höre, dass ältere Cfler eine Darmkrebsdiagnose bekommen. Auch in meiner Familie gab es schon Todesfälle wegen Darmkrebs (ohne CF). Und ich habe von einem erhöhten Risiko für Darmkrebs bei Cf gelesen. Danke im Voraus für Ihre Antwort. Viele Grüße
10.07.2019
INFO: *** noch nicht beantwortete Fragen ***
Infotext weiter unten betrifft folgende Frage/n: --"Darmwandverdickung"--"Pseudomonas in Fruchtsirup"-- ****************** Fragen, die nicht älter als zwei Wochen sind, werden nicht aufgeführt. Frager, die nicht anonym gefragt haben, werden per Email kontaktiert.
18.11.2010
2. Kind - eventuell Schwangerschaftsabbruch
Sehr geehrte Experten, vielen Dank auf den Verweis Ihrer ausführlichen Antwort. Ich verstehe jedoch nicht, warum bei einer Chorionzottenbiopsie ein Schwangerschaftsabbruch vor der 12. Woche nicht möglich ist. Muss man, damit der Schwangerschaftsabbruch vorgenommen wird, auf das endgültige Ergebnis warten? Kann der Schwangerschaftsabbruch nicht bereits nach dem Vorabbefund erfolgen?
02.07.2019
Balkonpflanzen
Hallo, Mein Sohn ist vier und hat Mukoviszidose. Wir haben deswegen keine Pflanzen in der Wohnung, jedoch einen langen Balkon mit Pflanzen. Ich war mir unsicher, ob zwecks der Aspergillus-Gefahr die Nähe zu seinem Zimmerfenster ein Risiko darstellt. Beim Inhalieren lüfte ich deswegen z.B. nicht. Oder kann man davon ausgehen, dass wegen der Luftverteilung draußen keine hohe Konzentration der Sporen existiert? Ich danke Ihnen im Voraus, Carolin Obradovic
24.06.2019
2. Kind
Sehr geehrte Experte, unser Tochter leidet an Mukoviszidose (F508del). Ihr geht es aufgrund der Therapien gut. Nun wünschen wir uns ein zweites Kind. Sowohl mein Mann als auch ich sind Anlageträger, sodass die Wahrscheinlichkeit für ein weiteres Kind mit Mukoviszidose bei 25 Prozent liegt. Wir haben uns über die Möglichkeit ein PID informiert. Uns schreckt jedoch der bürokratische als auch finanzielle Aufwand ab. Alternativ könnten wir bei Schwangerschaft eine Chorionzottenbiopsie durchführen lassen. Ab welcher Schwangerschaftswoche ist diese möglich? Würde dann ein Abbruch vor der 12.ssw möglich sein? Wie wäre der zeitliche Ablauf?
11.06.2019
Polypen OP: Wann unbedingt nötig, wann noch abwarten?
Liebes Expertenteam, ich stelle mir derzeit die Frage, ob bei meinem Sohn (10,CF, FEV 100%) eine Polypen-OP durchgeführt werden sollte. Bei der Untersuchung (HNO) wurden Nasenpolypen (beidseitig) festgestellt, wobei eine Seite stärker betroffen ist als die andere. Die Nasenatmung ist deshalb auch auf der stärker betroffenen Seite eingeschränkt. Behandlung mit Nasonex und Inhalation über RC Cornet Nasal zeigten bislang keinen verändernden Effekt. Natürlich könnte man nun direkt operieren (Polypen entfernen, Sanierung der Nebenhöhlen) und damit wieder einen besseren Zustand der Nase erreichen. Eine OP kann aber auch Nachteile haben: Zum einen könnte durch die OP und den KH-Aufenthalt eine Besiedelung mit Keimen erfolgen, die schlimmer wäre als jeder Polyp. Zum anderen stellt sich die Frage nach der Effektivität dieser OP, wenn die Polypen bei CF so rasch wieder nachwachsen können. (Aussage des HNO-Arztes "Nach der OP kommen die Polypen wegen der CF auf jeden Fall irgendwann wieder") Meine Frage ist daher: Welches Kriterium sollte ich anlegen, um mich für oder gegen eine OP zu entscheiden? Gibt es neben den oben genannten Mitteln weitere konservative Möglichkeiten der Behandlung, die man vor einer OP noch ausprobieren könnte? Vielen Dank!
04.06.2019
Darmwandverdickung
Hallo, ich bin weiblich, 56 Jahre alt. Im Jahre 2016 meldete sich schmerzhaft mein Darm. Divertikulitis K57 - Z.n. perforierter Sigma-Divertikulitis mit karnifizierendem Abszess, entzündlicher Rektum-Stenose... Diskontinuitätsresektion des Rektosigmoids nach Hartmann mit AP-Anlage, Adhäsiolyse... Koleskopie mit Biopsie vor AP-Rückverlagerung, niedriggradige intraepitheliale Neoplasien. Kontinuitätswiederherstellung mit AP-Resektion, Rektum-Nachresektion, Adhäsiolyse. Wundinfektion der medianen Laparotomienarbe, somit Eröffnung und offene Wundbehandlung. Postoperativer Platzbauch, Relaparotomie, Spülung, Adhäsiolyse und VAC-Therapie. Paralytischer Subileus, therapiert mit abführenden Maßnahmen. Ich habe alles relativ gut überlebt. Mit meiner eigenen Therapie habe ich täglich Stuhlgang und keinerlei Bauchschmerzen. Wegen hoher Calprotectinwerte 353-321-238-178-109 (die letzten 3 Werte in einer Stunde mit 3 nachfolgenden Stuhlgängen) wurde eine Ultraschalluntersuchung gemacht. Ergebnis Darmwand im C. ascendens und term. Ileum bis zu 4mm verdickt mit zahlreichen Spots. Colitis und Ileitis unklarer Ursache! Peidseits kein Pleuraerguss - Kein Perikarderguss - Kein Aszites. Jetzt soll eine Darmspieglung folgen. Meine Frage: ist die entzündete Darmwandverdickung mit 4mm gefährlich? Ich habe keinerlei Beschwerden. Kann die Verdickung noch zunehmen und was kann ich dagegen selber tun? Ab wann wird es gefährlich?
07.06.2019
Pseudomonas aeruginosa im Rachen ohne Beschwerden
Sehr Geehrte Experten team! Bei einem Vorsorge Rachen abstrich wurde bei mir Pseudomonas aeruginosa nachgewiesen. Ich habe allerdings keine Beschwerden,bis auf bisschen kratzen im hals,seit ich weiss,da ist ein Bacterium im meinem Hals... Am sonnten aber kein Fieber oder Husten. Muss ich mir sorgen machen oder Antibiotika einnehmen? Mein Hausarzt hat mir vorsorglich Ciprofloxacin gegeben, ich bin aber nicht einverstanden "vorsorglich" Antibiotika einzunehmen. Danke für Ihre Antwort
17.06.2019
Gründe für erhöhten IRT-Wert
Sehr geehrte ExpertInnen, mich würde interessieren, welche Gründe aus Ihrer Sicht noch zu einem erhöhten IRT-Wert im Neugeborenenscreening führen könnten (neben einer Mukoviszidose). Hintergrund der Frage --> Bei meinem Sohn (mittlerweile 3 Jahre alt) war damals beim Screening der Wert zu hoch und der Test wurde wiederholt. Da der IRT-Wert beim zweiten Test im Referenzbereich lag wurde keine weitere Diagnostik veranlasst. Er war zwar im Alter von 6 Monaten einmal stationär im Krankenhaus wegen einer Bronchtits - ich führe das aber eher auf die damaligen Umstände zurück (es war Winter, wir waren gerade beim Umzug, er war viel in Zugluft usw...) Abgesehen davon wäre nie etwas auffällig gewesen und er hat sich auch sehr gut entwickelt und ist eigentlich nie krank, liegt von Größe und Gewicht jeweils auf der 97er Perzentile und hat weder Probleme mit der Lunge noch mit der Verdauung. Vor einem Monat wurde seine Schwester geboren. Leider ist auch hier der IRT-Wert wieder zu hoch gewesen und wir wurden diesmal gleich in ein Zentrum für einen Schweißtest geschickt (Ergebnis steht noch aus - aber ich hoffe natürlich auf "Entwarnung"). Hintergrund - offenbar wurde das Testprozedere in Österreich geändert und bei sehr hohen IRT-Werten wird kein zweiter Test mehr gemacht sondern es erfolgt gleich ein Schweißtest. Man hat mir gesagt hätte dieses Prozedere schon vor 3 Jahren beim meinem Sohn gegolten dann wären wir auch gleich zum Schweißtest geschickt worden aufgrund seiner Werte und ein hoher IRT-Wert allein wäre noch nicht sonderlich Aussagekräftig. Meine Frage jetzt -- gibt es auch andere Gründe warum bei beiden Kindern der Wert so stark erhöht sein kann (außer einer Mukoviszidose)? Ich habe im Internet gelesen es kann auch am Geburtsstress liegen. Dazu sei angemerkt, dass bei beiden Kindern die Geburt eingeleitet wurde und sehr lang gedauert hat (jeweils rund 26 Stunden, beim Sohn auch mit Einsatz von Saugglocke usw...). Kann der IRT-Wert auch erhöht sein wenn beide Kinder einfach Merkmalsträger sind? Da offenbar bei beiden Kindern der IRT Wert besonders hoch war - könnte es sein, dass mein Sohn an Mukoviszidose leidet, obwohl der zweite Test damals keine Auffälligkeiten gezeigt hat und er auch überhaupt keine Probleme hat und sehr gut gedeiht? Vielen Dank im Voraus für Ihre Meinung!
18.06.2019
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